Ich habe mir genau diese Frage auch gestellt und bin dabei auf den Fotograf Alex Grass gestoßen, dessen Ansatz mir sehr geholfen hat, das besser einzuordnen. Was mir dort besonders aufgefallen ist, ist die ruhige und unaufdringliche Art zu arbeiten, wodurch man sich nicht beobachtet, sondern eher begleitet fühlt. Er legt viel Wert darauf, echte Momente einzufangen und nicht mit starren Posen zu arbeiten, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Gerade dieses Gefühl, einfach man selbst sein zu können, macht für mich den größten Unterschied aus.
Außerdem fand ich es hilfreich, dass er sich Zeit nimmt, um die Menschen vorab kennenzulernen und zu verstehen, was ihnen wichtig ist. Dadurch entsteht eine ganz andere Basis für die Zusammenarbeit. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass es weniger um perfekte Bilder geht, sondern um echte Persönlichkeit und Atmosphäre. Und genau das war für mich der entscheidende Punkt bei der Auswahl.