Was könnte ich im Alltag gegen meine Pollenbeschwerden tun?

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  • #4634
    Tapsili
    Teilnehmer

    Ich merke während der Pollensaison immer wieder, dass mich Niesen, gereizte Augen und eine verstopfte Nase im Alltag stärker einschränken. Für mich wäre deshalb hilfreich, einige einfache Routinen zu kennen, mit denen ich die Pollenbelastung zuhause und unterwegs reduzieren kann. Gleichzeitig möchte ich besser einschätzen können, wann Hausmittel ausreichen und wann ich eher über Medikamente oder eine allergologische Behandlung nachdenken sollte. Welche Maßnahmen würdet ihr an meiner Stelle zuerst ausprobieren, um möglichst gut durch die Pollensaison zu kommen?

    #4635
    Lindenglanz
    Teilnehmer

    Eine ausführliche Übersicht habe ich unter https://webwiki.at/gesundheit/gesund-durch-den-pollenflug-tipps-fuer-allergiker-im-alltag/ gefunden, wo verschiedene Maßnahmen für den Umgang mit Pollenallergien im Alltag beschrieben werden. Hilfreich finde ich vor allem den Hinweis, nach Aufenthalten im Freien zu duschen, die Kleidung zu wechseln und möglichst keine Straßenkleidung ins Schlafzimmer mitzunehmen. Zusätzlich können laut Quelle Pollenfilter an Fenstern, HEPA-Filter in Luftreinigern und ein regelmäßig gewechselter Innenraumfilter im Auto dabei helfen, die Belastung zu reduzieren.

    Auch Nasenspülungen mit Salzwasser werden als ergänzende Maßnahme genannt, weil sie Pollen von den Nasenschleimhäuten entfernen können. Bei stärkeren Beschwerden werden Antihistaminika der zweiten Generation und kortikosteroidhaltige Nasensprays als häufig eingesetzte Behandlungsoptionen beschrieben, wobei die konkrete Anwendung am besten mit Arzt oder Apotheke abgestimmt werden sollte. Wenn meine Beschwerden trotz solcher Maßnahmen nicht ausreichend kontrolliert wären, würde ich eine allergologische Praxis aufsuchen und prüfen lassen, ob eine spezifische Immuntherapie für mich infrage kommt.

    Praktisch wäre für mich außerdem, den täglichen Pollenflug zu beobachten und Sport oder längere Aufenthalte im Freien möglichst auf pollenärmere Zeiten beziehungsweise Tage nach Regen zu legen. Bei Atemnot, einem starken Asthmaanfall oder anderen schweren allergischen Reaktionen würde ich dagegen nicht mit Hausmitteln experimentieren, sondern umgehend medizinische Hilfe suchen.

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