Ein Ei wird befruchtet

Die 5 Entwicklungsstadien bis zur Schwangerschaft

Schritt 1: Eiblaeschen-Entwicklung
In der ersten Zyklushälfte stimuliert das FSH* das Wachstum sowie die Entwicklung eines Eibläschens in einem Eierstock. Die Eizelle reift im Eibläschen heran und produziert im weiteren Verlauf ebenfalls Hormone (sogenannte Östrogene).

Schritt 4: Embryo-Wanderung
Der Embryo wandert nach der ersten Zellteilung in Richtung der Gebärmutter. Bevor sich der Embryo jedoch einnistet, muss er die Schicht der Eihülle durchbrechen und „schlüpfen“.

Ein Ei wird befruchtet

Schritt 2: Befruchtung
Nachdem die Eizelle herangereift und das LH-Hormon* deutlich angestiegen ist, wird der Eisprung ausgelöst. Der Eisprung findet im Rahmen des wiederkehrenden Zyklus zwischen dem 14. und 16. Zyklustag statt. Das Eibläschen platzt auf; die Eizelle gelangt in die Eileiter. Danach wandelt sich das restliche Eibläschen in einen Gelbkörper um. Jener sendet ebenfalls ein Hormon (das Progesteron) an die Gebärmutter, damit sich diese auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereiten kann.

Schritt 3: Verschmelzung-Erbanlagen
Danach wandert die Eizelle vom Eileiter in die Gebärmutter, wobei die Befruchtung noch im Eileiter stattfindet. Am Ende gewinnt jedoch – auch wenn es Millionen von Samenzellen sind – nur ein Spermium, das die schützende Hülle der Eizelle durchdringt. Dabei verschmelzen die Erbanlagen des Vaters und der Mutter und ein neues Leben entsteht. Der Mediziner spricht ab diesem Zeitpunkt von einem Embryo.

Schritt 5: Einnistungsphase
Sechs Tage nach der geglückten Befruchtung setzt die sogenannte Einnistungsphase an. Der Einnistungsprozess findet in der nährstoffreichen Gebärmutterschleimhaut statt. Nicht nur der Embryo, sondern auch der Mutterkuchen bzw. die Plazenta, geben immer wieder Hormone frei, welche dafür sorgen, dass der Zustand der Schwangerschaft aufrechterhalten bleibt. Findet keine Befruchtung statt bzw. nistet sich der Embryo nicht ein, stößt der Körper die Gebärmutterschleimhaut ab. Dadurch setzt die Monatsblutung ein und ein neuer Zyklus beginnt.

Die durchschnittliche Schwangerschaftsrate liegt pro Zyklus bei 20-30 Prozent, ist jedoch unter anderem stark abhängig vom Alter der Frau (siehe Empfängnisfähigkeit). Die Gründe, warum es „nicht klappt“, sind vielfältig. So kann unter anderem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hormone gestört sein; ebenfalls kann der Reifungsprozess der Eizelle beeinträchtigt gewesen sein, sodass eine Einnistung nicht stattgefunden hat. Ein weiterer Grund ist die fehlerhafte Zellteilung des Embryos, sodass sich dieser nicht in die nährstoffreiche Gebärmutter- schleimhaut einnisten konnte.

Das Luteinisierende Hormon regelt die Funktion der Eierstöcke und somit auch den Menstruationszyklus der Frau. Beim Mann ist es für die Produktion von Testosteron im Hoden verantwortlich. Man spricht auch von Luteotropin.

Das Folikelstimulierende Hormon regt die Reifung des Eis im Eierstock an.

Die Eizelle verlässt den Eierstock und tritt in den Eileiter über.

Biochemische Botenstoffe, die Informationen zwischen den menschlichen Organen übertragen.

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