Alternative Medizin

Traditionelle Chinesische Medizin TCM (Akupunktur) 

 

Die traditionelle chinesische Medizin kurz TCM wurde vor etwa 3000 Jahren in China entwickelt und verbreitete sich dann über Japan und Korea über den gesamten ostasiatischen Raum.
Zu ihren therapeutischen Ansätzen und Heilmethoden gehörten neben der uns heute natürlich sehr fremden Ahnen-und Dämonenmedizin und einer teilweise abenteuerlichen Arzneitherapie auch Ver- fahren, die auch heute noch sehr inter- essant und wirkungsvoll sind. Denken wir nur an die Akupunktur, an bestimmte Massage-Techniken wie zum Beispiel Shiatsu und Bewegungstechniken wie Qigong und Thai Chi aber auch an hochwirksame Drogen und andere sehr wirksame Heilmittel aus dem Kräuter- garten der Natur. Viele Menschen auch des westlichen Kulturkreises vertrauen heute der TCM.
Geschätzt 60 Prozent aller Deutschen nutzen heute die Traditionelle chinesische Medizin als Alternative oder zusätzlich zur modernen Schulmedizin. Sie belegen Qigong oder Thai Chi Kurse bei der Volkshochschule, gehen zur Akkupunktur, trinken chinesische Kräutertees. Manche der alternativen Heilmethoden, beson- ders die Akupunktur, werden inzwischen sogar von verschiedenen Krankenkassen bezahlt.

Was ist Akupunktur und wie wirkt sie?

 

Das Wort Akupunktur ist lateinisch und bedeutet sinngemäß übersetzt Nadel- stechen.
Nach der traditionellen chinesischen Medizin, wie nach asiatischem Verständ- nis überhaupt, wird der Mensch von einer Lebensenergie durchströmt, die Qi genannt wird. Diese fließt in Leitbahnen, den Meridianen, durch den ganzen Körper.
Auch die Funktion der Organe ist vom Energiefluss abhängig. An bestimmten Punkten liegen diese Meridiane gut erreichbar dicht unter der Haut. Dort sticht der Akupunkteur mit feinen Nadeln hinein und kann so den Energiefluss verbessern und Beschwerden lindern. Zur zusätzlichen Stimulation werden unter anderem Wärme oder schwacher Strom eingesetzt oder die Nadeln gedreht oder anderweitig bewegt.
Was genau die Akupunktur bewirkt und wie der Akupunkteur vorgeht, ist wissen- schaftlich bis heute nicht genau erklärbar. Fest steht aber, dass es vielen Menschen hilft. Akupunktur wird deshalb zum Beispiel bei Übelkeit und Erbrechen, bei Kopfschmerzen, Rücken-und Gelenk- schmerzen, Knie-Arthrose, Heuschnupfen und allergischen Asthma recht erfolgreich als begleitende Therapie angewandt.

TCM und Schwangerschaft

 

 

Die TCM und ganz besonders auch die Akupunktur wird auch häufig begleitend eingesetzt, um einen Kinderwunsch zu realisieren. Sie hat in vielen Fällen einen positiven Einfluss auf Hormonstörungen der Frau, kann den Menstruationszyklus harmonisieren und für einen regelmäs- sigeren Eisprung sorgen.
Beim Mann kann Akupunktur die Sper- mien-Produktion verbessern. Außerdem kann sie auch die seelische Belastung, die ein langer unerfüllter Kinderwunsch mit sich bringt, vermindern.
Aber auch bei einer schon bestehenden Schwangerschaft kann Akupunktur hilf- reich sein. Sie kann häufig Schwanger- schaftsbeschwerden wie Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen oder hohen Blutdruck ohne Medikamentengabe lindern und die Geburt schmerzarmer und unter Um- ständen auch schneller machen.

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